Mädchen beim Lesen (Foto: sxc.hu)

Fit im Kopf

Wellness ist ein Zusammenspiel von Geist und Körper – jeder Teil des Menschen muss sich wohlfühlen, damit das Leben schöner wird.

Ebenso wie der Körper kann und muss auch der Geist trainiert werden. Die Medizin ist sich darüber im klaren, dass der Abbau der physischen Leistung ab dem vierten Lebensjahrzehnt beginnt. Krasser ist die Situation im geistigen Bereich: Die Fähigkeit, mit großer Geschwindigkeit Neues zu lernen, verringert sich bereits ab dem zwanzigsten Lebensjahr. Kompensiert wird diese Lernschwäche durch Erfahrung, Übung und Training.

Was hilft dem Gehirn, flexible und fit zu bleiben? Eindrücke, Diskussionen, Kniffliges. Und als Grundlage für das alles: Lesen. Es gibt kaum eine einfachere und effektivere Methode für das Training der geistigen Fitness als das regelmäßige Konsum von Literatur – nicht der Anspruch des Lesestoffs entscheidet, sondern die Intensität. Das heißt natürlich nicht, dass das Studium von Speisekarten oder Telefonbüchern empfehlenswert wäre. Aber ob es um einfache “Lesesnacks” wie die Blockbuster von Dan Brown geht, oder feinhumorige Essays von Axel Hacke – auf jeden Fall feuern die Synapsen, die Phantasie blüht auf und der träge Geist kommt in Bewegung.