Sicher zu Hause: Tipps zur Unfallvermeidung
Das Rote Kreuz hat festgestellt, dass Stürze 80 Prozent der Unfälle älterer Menschen ausmachen. Fast 30 Prozent aller Menschen über 65 stürzt mindestens ein Mal im Jahr, davon benötigt ein Fünftel im Anschluss medizinische Behandlung. Knochenbrüche sind das Resultat jedes zehnten Sturzes.
Die grösste Gefahr für Senioren besteht in Brüche des Hüftknochens, der in der Hälfte der Fälle zu bleibenden Beeinträchtigungen der Gehfähigkeit führt.
Tipps zu Vermeidung von Stürzen
Das sichere Vorzimmer
- Lampen mit Bewegungsmeldern beleuchten dunkle Ecken im Vorzimmer
- Türschwellen sollten entweder entfernt oder farbig markiert werden
- Unfallsichere Fußmatten sind dünn und rutschfest
- Ein Sessel im Vorzimmer erleichtert das An- und Ausziehen der Schuhe
- Der Handlauf von Treppen reicht über die erste und letzte Stufe hinaus
Die sicheren Wohnräume
- Unnütze Kleinmöbel behindern die Bewegungsfreiheit
- Kleine Teppiche müssen entfernt werden, große rutschfest liegen. “Eselsohren” an Teppichkanten sind Stolperfallen.
- Klapptritte oder Stehleitern müssen vollständig aufgeklappt und nicht nur angelehnt werden. Beim Besteigen der Leitern ist festes Schuhwerk empfohlen
Sicher im Badezimmer
- Haltegriffe neben der Badewanne oder in der Dusche geben Sicherheit
- Ein rutschfeste Matte in der Badewanne oder Duschtasse ist unumgänglich, ebenso sollen Teppiche und Badevorleger rutschfest liegen.
- Ein Duschhocker hilft, Balanceakte in der nassen Brausekabine zu vermeiden.
- Badewannen mit Tür helfen über die hohen Ränder, aufblasbare Badewannensitze oder Wannenlifte beim Verlassen der Badewanne.